Montag, 20. Februar 2012
Zwischen Tür und Angel
20.02.2012 - 24.02.2012
Beginn: 15:30
Ende: 13:15
Leitung:
Silke Appelkamp-Kragt
Wilfried Lenzen
Ort: Pastoralkolleg Loccum
Kursnummer: 06
Gespräche bündig und zielorientiert führen
„Kann ich Sie mal kurz sprechen?“, „Haben Sie mal ´ne Minute Zeit?“, „Schön, dass ich Sie sehe!“. Oft werden wir „zwischen Tür und Angel” angesprochen. Manchmal erscheint es uns, als kämen solche Begegnungen ungelegen: Der Ort passt nicht, man hat gerade ´was ganz anderes vor, die Zeit ist zu knapp. Andererseits merken wir, dass unser Gegenüber „die günstige Gelegenheit“ beim Schopf ergreift: „Wo ich Sie gerade treffe, …“
Das zielorientierte Kurzgespräch nimmt die vom Gegen-über gewählte Situation und Zeit im Hier und Jetzt auf und bleibt bei der konkreten Anfrage. Es kann den Rat-suchenden in kurzer Zeit helfen, eigene Ressourcen und erste lösungsorientierte Handlungsweisen zu entdecken.
Das zielorientierte Kurzgespräch - von Pfarrer Timm H. Lohse ausgearbeitet - basiert auf kommunikationstheoretischen und systemischen Ansätzen und wendet beides auf die alltägliche Praxis des seelsorgerlichen und beratenden Gesprächs an.
Im Wechsel von konzentrierter Theorievermittlung und Austausch von Erfahrungen, reflektierenden Gesprächen und praktischen Übungen in Dreiergruppen wird die Handhabung und Anwendung der zielorientierten Seel-sorge und Beratung trainiert.
Montag, 27. Februar 2012
Pimp my work
27.02.2012 - 02.03.2012
Beginn: 15:00
Ende: 13:15
Leitung:
Joachim Lau
Dr. Vera Christina Pabst
Ort: Ev. Jugendhof Sachsenhain, Verden
Kursnummer: 07
Werkstatt Neue Medien
Die Neuen Medien bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten und Hilfen, darunter Internet-Dienste, die die berufliche Arbeit erheblich erleichtern. Terminkoordination, Präsentationen, Fotos und Filme: Wer seine Argumente visuell präsentiert nimmt die Wahrnehmungsgewohnheiten von Menschen in einer sich verändernden Medienlandschaft auf. Internetauftritt, Facebook, Twitter: Mit verschiedenen Methoden lassen sich unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, Verabredungen treffen, Neuigkeiten verbreiten.
Dieser Kurs versteht sich als Training zur Erweiterung der eigenen Methodenkompetenz „Neuen Medien“ und ist für Einsteiger gedacht. Zu Beginn stehen Methoden und Werkzeuge zur Unterstützung der Arbeit im Alltag im Vordergrund. Praktische Übungen werden ergänzt durch Reflexion von Arbeitsergebnissen. Im weiteren Verlauf werden Chancen und Grenzen von Sozialen Netzwerken für die berufliche Praxis diskutiert: Welche Möglichkeiten bieten sie im Verhältnis zum Zeitaufwand? Der Kurs beinhaltet in dieser Phase eine medienpädagogische Einführung.
Mitzubringen ist ein eigenes Notebook.
Montag, 5. März 2012
JuLeiCa postgraduate
05.03.2012 - 09.03.2012
Beginn: 15:00
Ende: 13:15
Leitung
Cornelia Grothe
Thomas Ringelmann
Ort: Ev. Jugendhof Sachsenhain, Verden
Kursnummer: 11
Grundlagen und Starthilfen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
„Ich soll Jugendarbeit machen, aber mir fehlen die Grundlagen!“ „Viele Ehrenamtliche haben eine JuLeiCa, ich nicht!“ „Was muss ich wissen und beachten, um Kinder- und Jugendarbeit gelingend zu gestalten?“
Wir werden uns in diesem Kurs damit auseinandersetzen, welche Rolle beruflich Mitarbeitende in der Arbeit haben, welches grundlegende Wissen Hauptamtliche selbst haben sollten und wie Strategien für ein verantwortungsvolles und konstruktives Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen in einer lebendigen Jugendarbeit aussehen können.
Evangelische Kinder- und Jugendarbeit lebt durch die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen - sie gestalten viele Angebote der Evangelischen Jugend eigenverantwortlich mit. Wir wollen fragen, wie wir als Haupt-amtliche diese Zusammenarbeit ausfüllen können, was wir Jugendlichen vermitteln müssen, was wir aber auch von ihnen lernen und ihnen zutrauen können.
Ziel des Kurses soll die Entwicklung eigener Strategien für die Startphase der Arbeit vor Ort und für künftige Vernetzungen mit anderen im Arbeitsfeld sein.
Ein Kurs für „Einsteiger“ in das Feld „Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“.
Montag, 5. März 2012
Mut zur eigenen Stimme (bereits belegt)
05.03.2012 - 09.03.2012
Beginn: 15:00
Ende: 13:15
Leitung:
Gerd Zietlow
Ort: Pastoralkolleg Loccum
Kursnummer: 10
Atemtechnik und Stimmbildung
Täglich verwenden wir unsere Stimme, bei privaten oder offiziellen Anlässen, in Gesprächen, Beratungen, in der Predigt. Eigentlich nichts besonderes, oder?
Doch wir erleben, dass wir nervös sind, dass uns der Atem stockt, dass uns die Stimme wegbleibt, dass wir Töne produzieren, die nicht echt sind, nicht gut ankommen und zu Missverständnissen führen. Stimme ist Klang und Klang ist Emotion. Darum ist uns nichts so nah wie die eigene Stimme. Gleichzeitig ist der Ausdruck der Stimme für die Wirkung unserer Worte entscheidender als deren Inhalt. Unsere Stimme sagt mehr, als wir meinen.
Die typischen Sprechsituationen des Berufsfeldes werden in den Blick genommen, und in exemplarischer Arbeit verbessert. Es wird Raum gegeben, individuelle Erfahrungen einzubringen. Die Vermeidung stimmlicher Belastung und der Erwerb einer leichtgängigen und kraftvollen Stimme stehen im Zentrum. Wir werden uns mit unseren Potentialen anfreunden und die natürlichen Ausdrucksmöglichkeiten unserer eigenen Stimme erweitern. Das Ziel ist, zu größerer Sicherheit zu finden.
Am Ende steht die Freude an der eigenen Stimme, die Lust lebendig und energievoll zu sein und auch so zu klingen, eben: Stimmig zu ein.
Die Zahl der Teilnehmenden ist auf zwölf Personen begrenzt.
Montag, 7. Mai 2012
Konfirmandenarbeit - best of
07.05.2012 - 09.05.2012
Beginn: 15:00
Ende: 13:15
17.10.2012 - 19.10.2012
Leitung:
Claudia Prössel
Dr. Sönke von Stemm
Ort: Religionspädagogisches Institut Loccum
Kursnummer: 17
Einheiten, Ideen, Materialien austauschen und neu erarbeiten
Die ersten Schritte in der Konfirmandenarbeit sind geschafft.
Wir wollen in diesem Kurs die Möglichkeit bieten, die bisherige eigene Arbeit zu reflektieren und diese zugleich konzeptionell und inhaltlich weiter zu entwickeln. Im Vordergrund sollen dabei der Austausch und die gemeinsame Arbeit an Einheiten für die Konfirmandenarbeit stehen, vom Einstiegsritual über Arbeitseinheiten bis hin zu Gottesdiensten mit und für Konfis.
Der Intervall-Kurs lädt außerdem dazu ein, Praxis-Projekte für die Arbeit vor Ort zu entwerfen, nach den Sommerferien durchzuführen und im zweiten Teil gemeinsam auszuwerten. Den inhaltlichen Schwerpunkt für den zweiten Kursteil (z.B. Spiritualität für und mit Konfis, Musik, Methodenkarussel, Jugendarbeit und Konfirmandenarbeit, Teamerausbildung etc.) bestimmen die Teilnehmenden im ersten Kursteil selbst.
